Statuten

SCCA SPORTING CLAYS CLUB AUSTRIA

Verein für das sportliche Jagdparcours- und Compakschiessen

ZENTRALVEREINSREGISTER ZAHL : ( ZVR Zahl ) 027313877

Bestätigt durch die a.o. Generalversammlung am 18. Feber 2011

Statuten des Vereins

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

1 Der Verein führt den Namen

SPORTING CLAYS CLUB AUSTRIA

Verein für das sportliche Jagdparcours- und Compakschiessen

2 Sitz des Vereines ist:

A-7023 Pöttelsdorf mit der Zustellanschrift für alle Postsendungen A-7023 Pöttelsdorf, Viktor Kaplan-Alle 5. Seine Tätigkeit erstreckt sich weltweit.

3 Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

4 Der Sitz des jeweiligen Präsidenten ist die Ansprechstelle für alle Mitglieder und die Anlaufstelle für Post, - E-Mail, - Telefon- und Fax – Kommunikation.

§ 2: Zweck

1 Der Verein, dessen Tätigkeit gemeinnützig und nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung des Schießsportes, Pflege der Sitten und Gebräuche und die Förderung des Gedankenaustausches der sportlichen Erfahrung.

2 Der Verein fördert diesen in Abs. 1. bezeichneten Zweck ausschließlich und unmittelbar.

§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

1 Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

2 Als ideelle Mittel dienen:

a Versammlungen

b Gesellige Zusammenkünfte

c Diskussion, Bildung von Jugendgruppen, Elternabende

d Herausgabe einer Internet – Seite (Homepage )

e Erstellung und Verbreitung von Informationsmaterial

f Einsatz von Vereinsmitgliedern und befugtem Personal für alle Tätigkeiten des Vereines

g Anstellung von Vereinsmitgliedern durch den Verein

h gemeinsame Reisen

i Herausgabe von Publikationen

j Öffentlichkeitsarbeit und Bewußtseinsbildung

k Veranstaltungen verschiedenster Art

l Vorträge, Versammlungen, Gemeinschaft

m Durchführung und Förderung von Lehrveranstaltungen insbesondere Workshops und Symposien

n Durchführung von Turnieren und Wettkämpfen

o Errichtung und Betrieb von Schiessanlagen

3 Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch

a Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge

b Einnahmen aus Veranstaltungen gesellschaftlicher und sportlicher Art.

c Einnahmen aus Spenden, Erbschaften, Vermächtnissen, Subventionen, Stiftungen, Sammlungen und sonstige Zuwendungen.

d Einnahmen aus Werbung jeglicher Art

e Erträgnisse aus der Durchführung von Lehrveranstaltungen, insbesondere Vorträge, Workshops, Symposien und Erträgnisse aus diesen

f Finanzielle Abgeltung von Leistungen des Vereines, seiner Mitglieder und Bediensteten

g Warenabgabe

h Sponsoring

i Erteilung von Unterricht

j Zinserträge

k Erträgnisse aus vereinseigenen Unternehmungen

l Erträgnisse aus Beteiligungen an Gesellschaften und anderen Unternehmungen

m Unterstützung von gleichinteressierten Gruppen

§ 4: Arten der Mitgliedschaft

1 Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

2 Ordentliche Mitglieder sind jene, welche ihren Mitgliedsbeitrag ordnungsgemäß bezahlt haben, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und sowohl vom Vorstand aufgenommen, als auch von der Generalversammlung bestätigt wurden.

3 Außerordentliche Mitglieder sind solche, die durch den Vorstand aufgenommen wurden und deren Mitgliedschaft noch durch die nächste Generalversammlung zu bestätigen ist.

4 Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

§ 5: Erwerb und Ruhen der Mitgliedschaft

1 Mitglieder des Vereins können sein:

a Unbescholtene physische Personen, welche EU-Bürger sind, Minderjährige mit der Einschränkung :

aa daß sie die volle Stimmberechtigung erst mit Vollendung des 16. Lebensjahres erreichen und

bb dass Unmündige, welche das 10. Lebensjahr vollendet haben, an Schießveranstaltungen des Vereines, welcher Art und Form auch immer, nur in Begleitung einer mit dem Umgang der Waffe vertrauten Person und unter der Voraussetzung der Zustimmung der/des Erziehungsberechtigten teilnehmen können, wobei die Aufsichtsperson während der Teilnahme des/der Unmündigen an den vorangeführten Tätigkeiten dieser/diesem nicht von der Seite weichen darf.

b Juristische Personen, rechtsfähige Personengesellschaften, Vereine und Sportlandesverbände, sofern diese in einem EU-Mitglieds-Staat ihren Sitz haben und diese unseren Sport ausüben, übernehmen oder vertreten.

2 Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Diese Entscheidung ist bei der nächsten Generalversammlung durch diese zu bestätigen. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

3 Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.

4 Die Vereinsmitgliedschaft ruht bei einem Waffenverbot des Vereinsmitgliedes, welches verpflichtet wird, ein ausgesprochenes oder bestehendes Waffenverbot unverzüglich dem Vorstand zu melden. Während des Ruhens der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

1 Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

2 Der Austritt kann nur zum jeweiligen Quartalsende erfolgen. Er muß dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

3 Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

4 Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

5 Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

6 Eine Rückerstattung des Mitgliedsbeitrages erfolgt nicht; auch nicht bei Ruhen der Mitgliedschaft. Bei Ruhen der Mitgliedschaft fällt in den Folgejahren kein Mitgliedsbeitrag an. Er kann erst dann wieder eingehoben werden, wenn das Ruhen der Mitgliedschaft aufgehoben wird, auch wenn dieses während des laufenden Jahres erfolgt.

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

1 Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.

2 Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.

3 Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.

 4 Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.

5 Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluß (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

6 Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

7 Vereinsmitglieder sind weder am Erfolg noch am Vermögen des Vereines beteiligt.

§ 8: Vereinsorgane Organe

des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).

§ 9: Generalversammlung

1 Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt.

2 Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

a Beschluß des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,

b schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder

c Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz Vereins G),

d Beschluß der/eines Rechnungsprüfer/s ( § 21 Abs. 5, zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten ).

e Beschluß eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten )

binnen vier Wochen statt.

3 Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail ( an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse ) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a-c ) oder durch die/einen Rechnungsprüfer ( Abs. 2 lit. d ) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.

4 Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Sprecher des Vorstandes ( Präsident ) schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail ein zu bringen. Der Sprecher des Vorstandes ist verpflichtet, den übrigen Vorstandsmitgliedern die Anträge unverzüglich zur Kenntnis zu bringen.

5 Gültige Beschlüsse, ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

6 Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig, jedoch kann ein Mitglied das Stimmrecht nur für ein weiteres Mitglied, unter Vorlage einer unterfertigten Vollmacht desselben, ausüben.

7 Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen und zu dem in der Einberufung angegebenen Termin beschlussfähig.

8 Die Wahlen und die Beschlußfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

9 Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 10: Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a Beschlussfassung über den Voranschlag;

b Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;

c Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;

d Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;

e Entlastung des Vorstands;

f Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;

g Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

h Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;

i Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

j Bestätigung der durch den vom Vorstand aufgenommenen und ausgeschlossenen Mitglieder.

§ 11: Vorstand

1 Der Vorstand besteht aus mindestens drei, maximal sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.

2 Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

3 Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt drei Jahre, Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

4 Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

5 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

6 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.

7 Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung seine/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

8 Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

9 Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

10 Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Sprecher des Vorstandes, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2), spätestens aber zwei Monate nach Erklärung des Austrittes, wirksam.

§ 12: Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitungsorgan" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

1 Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vemögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;

2 Erstellung des Jahresvoranschlages, des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;

3 Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit.a – c dieser Statuten;

4 Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;

5 Verwaltung des Vereinsvermögens;

6 Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitglieder, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Generalversammlung;

7 Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins;

8 Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied bei Bedarf für spezielle und besondere Zwecke und Aufgaben in den Vorstand, ohne Stimmrecht in diesem, zu kooptieren;

9 Der Vorstand ist verpflichtet, mindestens vier Vorstandssitzungen p.a. abzuhalten. Der Zeitpunkt für diese Sitzungen wird von der Dringlichkeit der Sitzungsthemen vorgegeben;

10 Der Vorstand ist verpflichtet, eine Geschäftsordnung für die Vorstandsarbeit aus zu arbeiten und diese per Vorstandsbeschluss in Kraft treten zu lassen. Die Mitglieder des Vorstandes sind verpflichtet, sich an die GO zu halten und entsprechend der Aufgabenverteilung in der GO die Vorstandsarbeit zu leisten.

§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

1 Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.

2 Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds und der Bestätigung durch die Generalversammlung.

3 Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

4 Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

5 Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

6 Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.

7 Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

8 Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.

§ 14: Rechnungsprüfer

1 Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinen Organen des Vereines, mit Ausnahme der Generalversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

2 Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

3 Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

§ 15: Schiedsgericht

1 Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine Schlichtungseinrichtung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.

2 Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ des Vereines, mit Ausnahme der Generalversammlung, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist, angehören.

3 Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

1 Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2 Diese Generalversammlung hat auch, sofern Vereinsvermögen vorhanden ist, über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluß darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

3 Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das bleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34ff BAO zu verwenden.

4 Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.

 

 

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